Perfektionismus Test - ein sehr beliebter Selbsttest

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Perfektionismus Test - ein sehr beliebter Selbsttest

Dieser Perfektionismus Selbsttest ist eine Übersetzung des CAT-Personality Disorder Scales Static Form aus der Open-Source Bibliothek des Oregon Research Institute. Die Zuverlässigkeit des Tests wurde auf einer Skala von 0 - 10 mit 8,5 bewertet. (Cronbachs Alpha 0,85)

Was ist Perfektionismus?

Perfektionismus wird allgemein als übertriebenes Streben nach Perfektion beschrieben. In der Psychologie ist man sich mittlerweile einig darüber, dass in jedem Falle zwei Dimensionen für Perfektionisten von großer Bedeutung sind. Neben dem Streben nach Vollkommenheit gehört auch ein starker Hang zur Fehlervermeidung dazu. Perfektionisten haben oft eine große Angst, Fehler zu machen. Perfektionismus steht dabei eng im Zusammenhang mit Gewissenhaftigkeit. Während ein hohes Maß an Gewissenhaftigkeit in der Regel gut ist, wird Perfektionismus als eine übersteigerte Form angesehen. Dabei spielt auch der Neurotizismus, also die emotionale Labilität eine Rolle.

Von der Gewissenhaftigkeit zum Perfektionismus

Grundsätzlich sind Ehrgeiz und der Hang, Aufgaben möglichst genau zu erledigen, im Berufsleben eine gute Sache. Nicht ohne Grund ist Gewissenhaftigkeit in einer Bewerbung sehr gern gesehen. Problematisch wird die Sache allerdings, wenn Perfektionisten sich auf dem Level bewegen, das schon krankhaft zu nennen ist. Dies lässt sich in einer Bewerbung meist ganz gut verbergen, wird allerdings spätestens im Berufsalltag ein Problem. Perfektionisten setzen meist nicht nur sich selbst, sondern auch die Kollegen unter Druck. Gepaart mit einem zu hohen Ehrgeiz sind dies meist die Ursachen dafür, dass Perfektionisten bei den Kollegen nicht sonderlich beliebt sind.

Ursachen des Perfektionismus

Grundsätzlich haben es Perfektionisten nicht immer einfach. Oft können sie aus ihrer Haut einfach nicht heraus. Sie wollen die Besten sein und streben immer nach 110 Prozent Leistung. Die Ursachen dafür sind in gewissem Maße genetisch bedingt. So wird generell angenommen, dass die Neigung zum Perfektionismus durch die Gene beeinflusst wird. Inwiefern aus der Gewissenhaftigkeit am Ende ein Streben nach Perfektionismus wird, hängt aber auch von anderen Faktoren ab. Gerade äußere Einflüsse und die Erziehung spielen bei den Ursachen eine große Rolle. Besonders die Eltern können durch das Setzen von zu hohen Anforderungen für ihr Kind, dazu beitragen, dass dieses später zum Perfektionisten wird. Auch fehlende Wärme und Liebe tragen zu den Ursachen bei.

Burnout und Depression

Das Problem eines zu großen Ehrgeizes kann sich auch gesundheitlich auswirken. Perfektionisten stehen unter einem permanenten Stress und setzten sich seelisch stark unter Druck. Oft sehen sie nur noch die eigenen Fehler und die Dinge, die sie hätten besser machen können. Dies kann zu einer Depression aber auch zu Schlafstörung, Ängsten und Burnout führen. Besonders der Burnout und die Depression sind eine echte Gefahr und sollten nicht unterschätzt werden. Helfen kann vor diesem Hintergrund nur eine gewisse Selbsteinsicht. Man muss lernen, dass Perfektion nicht möglich ist und dass man selbst Fehler hat. Nur wer auch einmal loslassen kann, muss nicht fürchten, dass ihn sein Streben nach Perfektion einmal in den Burnout oder eine Depression treibt.

Selbsttest als Vorbereitung für eine Bewerbung

Um einen krankhaften Perfektionismus zu vermeiden, hilft eine frühe Erkennung. Daher bietet sich ein Selbsttest gerade für junge Menschen an. Solche Tests sind besonders vor einer Bewerbung eine gute Sache, da sie einem dabei helfen, an den eigenen Schwächen zu arbeiten, bevor man eine neue Stelle antritt. Neben der Vorbereitung für die Bewerbung hilft die Selbsterkenntnis zudem dabei, Krankheiten wie die Depression oder einen späteren Burnout zu vermeiden.

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